Die Nadelöhre des Welt-Öls
Die Meerengen und Kanäle, durch die das Öl der Welt muss: Mengen, abhängige Länder und Risiken.
● Passiert gerade · Stand 2026-09-18Heute: Hormus dicht, Ost-West-Pipeline außer Betrieb →- Straße von Malakka23,7 Millionen · das meistbefahrene Nadelöhr der Welt
Der kürzeste Weg vom Persischen Golf nach China, Japan und Korea. An der engsten Stelle nur 2,7 km breit.
✕ Und wenn es schließt? → - Straße von Hormus20,9 Millionen · ~20% des weltweiten Ölverbrauchs
Der einzige Seeweg aus dem Persischen Golf. Alternativen: die saudische Ost-West-Pipeline nach Yanbu und ADCOP nach Fudschaira – zusammen rund 3,5 Millionen Barrel pro Tag.
✕ Und wenn es schließt? → - Sueskanal / SUMED8,8 Millionen · ~9% des Seehandels
Der Kanal plus die SUMED-Pipeline (Rotes Meer → Mittelmeer). Beladene VLCC passen nicht durch den Kanal – sie geben einen Teil der Ladung an SUMED ab.
✕ Und wenn es schließt? → - Bab al-Mandab8,7 Millionen · ~9% des Seehandels
Der Eingang zum Roten Meer. Huthi-Angriffe seit Ende 2023 haben einen Teil des Verkehrs um Afrika herum verlagert.
✕ Und wenn es schließt? → - Kap der Guten Hoffnung5,9 Millionen · ~6% des Seehandels
Keine Meerenge, sondern die Alternative zum Sueskanal. Genutzt von VLCC und immer dann, wenn das Rote Meer gefährlich ist.
✕ Und wenn es schließt? → - Türkische Meerengen3,4 Millionen · ~3% des Seehandels
Bosporus und Dardanellen – der Ausgang aus dem Schwarzen Meer für russisches und kasachisches Öl (CPC).
✕ Und wenn es schließt? → - Dänische Meerengen3,2 Millionen · ~3% des Seehandels
Der Ausgang aus der Ostsee – russisches Öl aus Primorsk und Ust-Luga.
✕ Und wenn es schließt? → - Panamakanal2,1 Millionen · ~2% des Seehandels
Vor allem Mineralölprodukte aus den USA nach Südamerika und Asien. Zu eng für große Tanker.